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Netzhautlöcher und Netzhautrisse

Netzhautlöcher und Netzhautrisse

Warum sollte man Netzhautlöcher behandeln?

Netzhautlöcher oder -risse können dazu führen, dass Flüssigkeit unter die Netzhaut gelangt. Im ungünstigen Fall entsteht eine Netzhautablösung – eine ernste Situation, die das Sehen dauerhaft gefährden kann. Nicht jedes kleine Loch ist sofort gefährlich, aber bestimmte Befunde sollten zeitnah gesichert werden.

Mögliche Warnzeichen (bitte sofort abklären lassen):

  • Lichtblitze,
  • „Rußregen“ / viele neue schwarze Punkte,
  • Schatten oder „Vorhang“ im Gesichtsfeld,
  • Nebelsehen, plötzliche Verschlechterung.

Laserkoagulation: „Sichern“ statt operieren (wenn die Netzhaut noch anliegt)

Wenn die Netzhaut noch anliegt, kann häufig eine Laserkoagulation helfen. Dabei werden gezielt kleine Laserherde rund um den Defekt gesetzt.

Durch eine kontrollierte Reaktion entsteht eine feste „Narbe“, die die Netzhaut an der Unterlage stabilisiert und das Risiko einer Ablösung senken kann.

Ablauf (typisch):

  • Pupillenerweiterung mit Tropfen,
  • lokale Betäubung (Tropfen),
  • Behandlung mit Kontaktglas / Lupenglas zur exakten Zielsteuerung,
  • kurze Laserimpulse, Dauer meist wenige Minuten.

Nach der Behandlung:

  • Bitte 24 Stunden nicht selbst Auto fahren (Blendung/unscharfes Sehen möglich).
  • In den ersten Tagen starke körperliche Anstrengung möglichst vermeiden.
  • Wir sagen Ihnen genau, worauf Sie in Ihrem Fall achten sollten.

Neue Leistungen in unserer Augenarztpraxis

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